BlumenwappenDie Gemeinde Loich befindet sich auf 442 Metern Seehöhe in einem Seitental der Pielach, hat eine Gemeindegröße von 24,52 km² und etwa 620 Einwohner. Der Ort liegt ca. 35 km südwestlich von St. Pölten und ist mit der Mariazeller Bahn oder auf der B 39 zu erreichen.

Den Ort prägt ein schöner Ortskern mit Volksschule, Kindergarten, Gemeindezentrum, Einkaufsmarkt und Pfarrkirche.
Für ein aktives Dorfleben sorgen die Freiwillige Feuerwehr Loich sowie die Loicher Vereine. In ruhiger herzlicher Umgebung eröffnen sich Erholungssuchenden viele Möglichkeiten. 

Aus der Chronik:
Loich ist der älteste Ortsname des Pielachtales. Er beruht auf indogermanischen Wurzeln und bedeutet "weiß, hell glänzend", wie auch griechisch leukó. Loich wurde 1307 erstmals urkundlich als Levch genannt, war also der weiße Bach.
Als die Römer in unsere Gegend kamen, fanden sie Kelten vor. Verschiedene Funde erinnern an die Römerherrschaft im Pielachtale. Um ca. 600 nach Christus erschien das wilde Reitervolk der Awaren, im Gefolge mit ihnen die Ackerbau treibenden Slawen. Slawische Namen finden wir im Gebirgsland des oberen Pielachtales häufiger. Der Name des Ortsteiles Dobersnigg z. B. ist slawischen Ursprungs. Um ca. 1000 nach Chr. wurden die Slawen in das obere Pielachtal zurückgedrängt und gingen allmählich in der deutschen Bevölkerung auf. 
Erstmals wurde Loich in einer Urkunde aus dem Jahre 1307 erwähnt Es war dies eine Urkunde für das Stift Lilienfeld. Das Stift übte in dieser Zeit einen Teil der Grundherrschaft über Loich aus. Im 16. Jh. erreichten die Wogen der Reformation auch unser Gebiet. Die Filialkirche Loich wandte sich für kurze Zeit dem Beispiel der Mutterkirche Kirchberg/P. der Lehre Luthers zu. 1784 wurde die Pfarrfiliale Loich von der Pfarre Kirchberg getrennt und zu einer eigenen Pfarre erhoben.
Die Kunde über die hiesige Schule reicht in das Jahr 1801 zurück. Vorher wurde die Schuljugend in Privathäusern vom jeweiligen Pfarrer unterrichtet.

Die politische Gemeinde Loich, den heutigen Begriffen entsprechend, entstand im Jahre 1850.

Infrastruktur:
Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz mit der Mariazellerbahn
Gemeindeamt
Einkaufsmarkt mit Postpartnerstelle
Geldautomat
Volksschule
Kindergarten

Ortsteile/Straßen:
Dobersnigg
Siedlung
Rehgrabengegend
Loich
Hammerlmühlgegend
Ödgegend
Schwarzengrabengegend
Loicheckgegend
Schroffengegend

Statistische Daten der Gemeinde erstellt von Statistik Austria